Deepfake-CEO-Fraud: warum klassische Vier-Augen-Prinzipien nicht mehr reichen

Stimme, Video, Live-Call, Angreifer imitieren heute Geschäftsführer in Echtzeit. So bauen Sie wirksame Abwehrschichten.
2025 dokumentierten wir 14 Mandate, in denen Schweizer Finanzabteilungen Überweisungen freigaben, weil ein Deepfake-Videocall den CEO 'live' zeigte. Schadenssumme pro Fall: zwischen CHF 180'000 und CHF 4.2 Mio.
Die Abwehr funktioniert auf drei Ebenen: technisch (Out-of-Band-Verifikation, Codewörter, Liveness-Checks), prozessual (kein Sonderprozess für 'dringend & vertraulich') und kulturell (eskalieren ist kein Karriererisiko).
Wer einen Verdacht hat, sollte nicht selbst recherchieren, digitale Spuren werden dabei oft zerstört. Erster Schritt ist immer die forensische Sicherung der Kommunikationskette.
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